BI-Vortrag bei den Freien Wählern in Weiden

https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/stromtrassen-gegner-warnen-todesstreifen-fischerberg-id2627360.html?fbclid=IwAR04NcyihdUZVYDDmuhuTJJdqdvWlesA7rr1uOCRSrgm7AiFBcxSRVYe7Kw#.XFto00iygZN.facebook

Hier der Kommentar von Hilde Lindner-Hausner dazu:

Deutlicher Protest im Osten des Landkreises NEW und jetzt auch im Osten von Weiden – das stärkt ungemein. Menschen fühlen sich übergangen und getäuscht. Wirksame Beteiligung wird ihnen verwehrt. Klagen sind erst am Ende des Verfahrens möglich, aber nur für Einwender, die sich in ihren subjektiven Rechten verletzt sehen, z.B. Grundstücksbesitzer, Träger öffentlicher Belange, Verbände. Wen wunderts, dass sich jetzt in diesem brisanten Verfahrensschritt aktiver Widerstand zeigt. Das ganze Projekt wird in Frage gestellt. Die angebliche Notwendigkeit der Maßnahme sehen sie nicht belegt. Deren Auswirkungen nehmen sie nicht als unabänderlich hin, gesundheitliche Gefahren werden nicht wortlos akzeptiert. Der Stopp der Trasse wird als unabdingbar gesehn, der Netzbedarf soll mit völkerrechtlich korrekter Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung aller Aspekte und Sektoren neu errechnet werden. Die Wende von der zentralistischen Stromversorgung zu dezentraler erneuerbarer Bürgerenergie mit Akzeptanz für Windkraft und Solarfelder – welche im Gegensatz zu den erdverkabelten Trassen rückgebaut werden können.

In den nächsten Wochen ist Gelegenheit, alle Sorgen und Argumente in schriftlichen Einwendungen zu formulieren und beim Erörterungstermin nochmals vorzubringen. Nur zu. Oberpfälzer können sehr konkret werden, wenn‘s zu dreist wird, das zeigt das gescheiterte Projekt WAA.